Bildung statt Bomben! Kundgebung gegen die Sparpolitik
Das Militär soll Milliarden für Aufrüstung und Waffen erhalten; die Kosten werden auf die Bevölkerung abgewälzt. Mit dem Entlastungspaket 27 plant die Schweizer Regierung einschneidende Sparmassnahmen im Bereich der Bildung, ÖV, Umwelt und Sozialwesen. Wir sagen Nein! Komm am 13. Dezember nach Bern auf die Strasse!
Kundgebung gegen die Sparpolitik
Samstag, 13. Dezember,
um 15.00 Uhr, Bundesplatz, Bern
US-Aufmarsch vor Venezuela
Die militärischen Vorbereitungen für eine US-Intervention in Venezuela laufen weiter auf Hochtouren. Am Montag erklärte die Regierung Donald Trumps das sogenannte Cartel de los Soles zur Terrororganisation – mit dem venezolanischen Präsidenten Nicolás Maduro an der Spitze. Gleichentags sprach das Aussenministerium die höchste Warnstufe für die US-Bürger aus und forderte sie auf, das lateinamerikanische Land «sofort» zu verlassen, es bestehe die «unmittelbare Gefahr eines bewaffneten Konflikts». Die US-Republikanerin Maria Salazar sagte direkt: «Wir sind dabei, in Venezuela einzumarschieren.»
Zivildienst retten!
Der Bund plant, den Zugang zum Zivildienst zu erschweren. Nun wurde vom Zivildienstverband CIVIVA und anderen Gruppen das Referendum gegen die Gesetzesrevision lanciert. Die Wehrdienstverweigerung aus Gewissensgründen muss erhalten bleiben.
Paul Robeson: Vortrag zu seinem 50. Todestag
Am 26. Januar 2026 jährt sich zum 50. Mal der Todestag des US-amerikanischen Sängers, Schauspielers, Bürgerrechtlers und Friedenskämpfers Paul Robeson. In den 1930er und 1940er Jahren war Robeson einer der weltweit bekanntesten und meistbewunderten US-Amerikaner. Heute ist er jedoch eine fast vergessene Figur. Wie kam es dazu, dass dieser einstige Superstar aus dem kollektiven Gedächtnis ausradiert wurde? Vortrag und Film am 29. Januar im Breitschtreff Bern.
Der weltweite Kampf gegen die Atombombe
Am 19. März 1950 ging von Stockholm aus der Ruf an alle friedliebenden Menschen der Welt, einen Appell zu unterzeichnen, der «das absolute Verbot der Atomwaffe als einer Waffe des Schreckens und der Massenvernichtung der Bevölkerung» forderte. Die etwa 150 Frauen und Männer, die diesen Aufruf in einem Stockholmer Kellerlokal verfasst hatten, waren die Repräsentanten einer noch jungen Bewegung, deren Anfänge auf das Jahr 1948 zurückgingen.
Ein Klavier für den Frieden
Am Samstag, 15. November 2025, gegen 10 Uhr organisiert die Friedensbewegung ein kleines Konzert für den Frieden. Der Pianist Cyril Dray wird am Bahnhof Bern auf dem bereitgestellten Klavier von «Piano on Tour» spielen. Geplant ist ein Improvisationsprogramm zu musikalischen Themen, die mit Frieden in Verbindung stehen. Danach wird der Chor «Linksdrall», begleitet von der Chorleiterin, Friedens-Lieder aus seinem Repertoire aufführen.
Weltfriedensrat: Kritik am US-Friedensabkommen
Der Weltfriedensrat (WPC) äussert seine tiefe Besorgnis und Opposition gegenüber den jüngsten Entwicklungen rund um das von den USA vermittelte «Friedensabkommen» über Palästina. Dieser «neue» Plan verwandelt den palästinensischen Gazastreifen de facto in ein US-Protektorat und lässt die israelische Besatzung über Palästina unangetastet.
Breite Allianz ergreift Referendum zur Rettung des Zivildienstes
Am Mittwoch, dem 8. Oktober, hat eine breite Allianz aus zivilgesellschaftlichen Organisationen, betroffenen Verbänden und Einsatzbetrieben angekündigt, das Referendum gegen die Änderungen des Zivildienstgesetzes zu ergreifen. Die geplante Änderung ist schädlich, unnötig, gefährlich, manipulativ und rechtswidrig. Sie schwächt eine Institution, die unsere Gesellschaft trägt – und trifft genau dort, wo Unterstützung heute schon knapp ist.
Die Ostsee – Meer des Krieges?
Die Hochrüstung in allen Staaten um die Ostsee wird intensiviert, die Militärmanöver der NATO an der Ostsee zwischen Deutschland, den skandinavischen und baltischen Staaten und Polen häufen sich. Schiffe, die für Russland fahren und russische Waren transportieren, werden immer öfter aufgehalten. Der Vertrag über die Wiedervereinigung Deutschlands, der sogenannte 2+4-Vertrag, wird laufend verletzt, indem auf ostdeutschem Gebiet immer mehr NATO-Militärtechnik stationiert wird. Es kann nicht mehr ausgeschlossen werden, dass da Provokationen im Gange sind, verbunden mit der Hoffnung, dass eine allfällige Reaktion Russlands propagandistisch als Angriff auf einen NATO-Staat dargestellt werden könnte – nach einem aus NATO-Sicht bewährten Muster der Kriegsvorbereitung.
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Friedensbewegung
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Tel +41 61 681 03 63
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