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28. Internationale Rosa Luxemburg Konferenz

Sie wird eine Manifestation gegen den dritten Weltkrieg: Die kommende Internationale Rosa- Luxemburg-Konferenz findet am Samstag, dem 14. Januar 2023, im Berliner MOA-Hotel oder Online statt. Gäste aus Afrika, Asien, Europa, Nord- und Südamerika werden Hintergründe und Auswirkungen aktueller Kriege auf ihre Lebens- und Kampfbedingungen beschreiben. Vertreterinnen und Vertreter von Bewegungen, politischen Organisationen und aus Betrieben diskutieren über Formen des Widerstandes gegen Sozialabbau und Krieg und notwendige Veränderung. Künstlerinnen und Künstler liefern praktische Beispiele dafür, dass im Zusammenwirken Kultur und Politik auch in diesen Zeiten Lebenslust bereiten können.

Die kommende Konferenz will eindringlich darauf hinweisen, dass die Gefahr eines atomar geführten Weltkrieges so groß ist wie nie seit 1945. Dass alles dafür getan werden muss, eine weitere Eskalation zu verhindern. Den wichtigsten Beitrag der Zeitung junge Welt sehen wir darin, dem katastrophalen Versagen der meisten bürgerlichen Medien, die sich seit Wochen ungeniert für einseitige Kriegspropaganda hergeben, Aufklärung und Vernunft entgegenzusetzen.

Die Konferenz will zudem Mut machen, gemeinsam Wege für eine bessere Zukunft auszuloten und zu beschreiten. Sie kann vor Ort oder weltweit im Internet live mitverfolgt werden – es wird darauf ankommen, dass eindrücklich sichtbar wird, dass die Zahl der Menschen, die sich nach einer gerechten und friedlichen Welt sehnen und die auch bereit sind, dafür einzustehen, überwältigend groß ist: In den Veranstaltungsräumen und vor den Bildschirmen!

Kommen Sie am 14. Januar 2023 nach Berlin oder verfolgen Sie die XXVIII. Internationale Rosa-Luxemburg-Konferenz zu Hause mit Freunden vor dem Bildschirm! Unterstützen Sie uns dabei, dieses Angebot überall bekannt zu machen und beteiligen Sie sich durch Spenden und den Kauf von Eintrittskarten an der Kostendeckung.

14. Januar 2023, Einlass ab 9.30 Uhr, Tagungshotel Mercure MOA, Berlin-Moabit
Stephanstraße 41, 10559 Berlin
oder Online auf: jungewelt.de/rlk

Vorträge von

  • Anne Morelli, Historikerin (Belgien): Kriegspropaganda der NATO
  • Wen Tiejun, Ökonom (VR China): Entwicklungsmodell China. Wovor hat der Westen Angst?
  • Aminata D. Traoré, Exministerin (Mali): Folgen der westlichen Kriegspolitik für arme Länder
  • Nikolai Platoschkin, Exdiplomat, Buchautor und Politiker (Russische Föderation): Zur sozialen Lage in Russland
  • Jack Rasmus, Ökonom (USA), Deglobalisierung und der Zwang zum Krieg
  • Aleida Guevara, Politikerin und Kinderärztin (Kuba, angefragt), Sozialismus als Voraussetzung für Frieden: Das Beispiel Kuba

Podiumsdiskussion
ab 18.30 Uhr:

»Kämpfen in der Krise«
Der Krieg und die soziale Frage

  • Christin Bernhold, Basisaktivistin (Hamburg)
  • Mehmet Perisan, Gewerkschafter, Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt (IG BAU), Vorsitzender des Bezirksverbands Köln-Bonn, (angefragt)
  • Sevim Dagdelen, Bundestagsabgeordnete Die Linke
  • Melina Deymann, Redaktion Wochenzeitung Unsere Zeit

außerdem:
Jugendpodium, umfangreiches Kulturprogramm

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Tarek